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Zusammenfassung:
Das erste Kapitel geht auf das deutsche Bildungswesen ein. Nach einem historischen Überblick betrachtet die Autorin die verschiedenen Institutionen des Bildungswesens. Sie schließt mit Überlegungen zur Bedeutung der Bildung im Zeitalter der Globalisierung und der Betrachtung von Schulen als öffentliche Aufgabe.
Im zweiten Kapitel befasst sich die Autorin mit dem Schulsystem in Baden-Württemberg. Sie erläutert dessen rechtlichen Grundlagen und pädagogischen Aufgaben. Neben schulübergreifenden Regelungen vertieft sie am Beispiel der Gymnasien die Konzepte der Lehrpläne und Bildungsstandards.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Schulen. Nach Aussagen zu den Ausgaben im Schulbereich, zu der Kostenstruktur von Schulen und zu sonstigen Finanzierungsquellen thematisiert die Autorin die Entwicklungstendenzen bei den Einnahmen und Ausgaben von Schulen und Schulträgern. Die daraus resultierenden Forderungen nach mehr Wirtschaftlichkeit münden in dem Vorschlag, die Gedanken des New Public Management auf Schulen zu übertragen.
Im vierten Kapitel entwickelt die Autorin ein Modell für ein neues Schulmanagement. Grundlage des Modells ist die Betrachtung von Schulen als Dienstleistungsbetriebe. Ausgehend vom Zielsystem der Schulen schlägt die Autorin verschiedene Maßnahmen zur Steigerung von Effizienz und Effektivität vor. Durch die Ausrichtung von Personalplanung, -beschaffung und -auswahl sowie Leistungsbeurteilung und -anreize am Human Resource Management-Ansatz sollen Kosten reduziert und die Prozessqualität verbessert werden. Kostenmanagement als Teil eines schulischen Controlling sichert die Effizienz der Leistungserbringung. Das zweite Element des Controlling, das Qualitätsmanagement bzw. Erfolgscontrolling, betrifft die Effektivität. Die Autorin empfiehlt den Aufbau eines Qualitätsmanagementkonzepts, das die Bewertung der Prozessqualität durch Evaluation und die Oparationalisierung der Ergebnisqualität durch Bildungsstandards anstrebt. Eng damit ist das Performance Measurement verbunden, das mittels Aufbau und Einsatz von Kennzahlen frühzeitig auf Soll-Ist-Abweichungen hinweist. Im Abschnitt Materialmanagement versucht die Autorin durch den Einsatz betriebswirtschaftlicher Instrumente, das Spannungsverhältnis zwischen optimaler materieller Ausstattung und finanziellen Möglichkeiten zu überwinden. Zur wirtschaftlichen und wirksamen Nutzung und Bewirtschaftung von Immobilien schlägt die Autorin den Aufbau eines Facility Management vor. Darüber hinaus regt sie an, die verschiedenen Formen von Public Private Partnership zu prüfen. Die stärkere Einbeziehung von privatem Engagement betreffen auch die Überlegungen der Autorin zu Fundraising. Sie stellt die Chancen und Risken dieser Form der Gewinnung finanzieller Mittel gegenüber. Den Abschluss des Kapitels bilden die Ausführungen zum Einsatz von Marketinginstrumenten im Schulbereich.
Gliederung:
Einführung
Erstes Kapitel
Das deutsche Bildungswesen
A. Historische Entwicklung
B. Institutionen des Bildungswesens
C. Rolle des Bildungswesens im Zeitalter der Globalisierung
D. Schulen als öffentliche Aufgabe
Zweites Kapitel
Das Schulsystem in Baden-Württemberg
A. Übersicht
B. Rechtliche Grundlagen und pädagogische Aufgaben
Schulübergreifende Regelungen
Spezifische Regelungen am Beispiel der Gymnasien
1. Konzept der Lehrpläne
2. Konzept der Bildungsstandards
Drittes Kapitel
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
A. Schulen im Haushaltsplan
B. Kostenstruktur der Schulen
C. Sonstige Finanzierungsquellen
D. Entwicklungstendenzen bei Einnahmen und Ausgaben
E. Wirtschaftlichkeit als Herausforderung
F. New Public Management als neuer Ansatz
Viertes Kapitel
Schulmanagement ein Zukunftsmodell
A. Schulen als Dienstleistungsbetriebe
B. Zielsystem der Schulen
C. Maßnahmen zur Steigerung von Effizienz und Effektivität
Human Resource Management
Kostenmanagement
Qualitätsmanagement
Performance Measurement
Materialwirtschaft
Immobilienmanagement
Fundraising
Marketing
Resumé
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